Wie Citizen Science zum Schutz der Natur beitragen kann
Bürgerwissenschaftler*innen können also einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten! Sie arbeiten mit Wissenschaftler*innen und Naturschützer*innen zusammen, sammeln Daten und dokumentieren Beobachtungen.
Zum Abschluss stellen wir euch zwei spannende Citizen Science Projekte vor, die zeigen, wie viel Spaß es machen kann, mitzumachen und dabei etwas zu bewirken!
1. Stunde der Gartenvögel & Stunde der Wintervögel
Seit 20 Jahren veranstaltet der NABU jedes Jahr Vogelzählaktionen. Dabei zählen tausende von Menschen die Vögel in ihren Gärten, Parks oder auf Balkonen. Dank dieser regelmäßigen Zählungen können Wissenschaftler*innen nicht nur Veränderungen in den Beständen nachvollziehen, sondern auch gezielte Schutzmaßnahmen für bedrohte Arten entwickeln.
Ergebnisse der letzten 15 Jahre:
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Einige Vogelarten sind stärker geworden und kommen inzwischen häufiger vor – z. B. die Ringeltaube oder der Haussperling.
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Andere Arten sind seltener geworden, etwa die Amsel oder der Mauersegler. Dank dieser Daten können Schutzmaßnahmen für bedrohte Arten entwickelt werden.
Mehr Infos und die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier: NABU-Ergebnisse der letzten 15 Jahre
Lust mitzumachen? Die Vogelzählaktion findet zweimal im Jahr statt! Wann sie das nächste Mal stattfindet, erfahrt ihr auf der Seite des NABU.

2. Beweisstück Unterhose

Ergebnisse des Projektes:
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Es wurden über 18.900 Bakterienarten und 6.500 verschiedene Pilzarten entdeckt. Diese Mikroorganismen zersetzen Laub, Gras und Dung und wandeln sie in Pflanzennährstoffe um.
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Humusreiche Böden speichern mehr Wasser und können besser mit Trockenheit umgehen.
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Privatgärten haben im Schnitt 23 % mehr Humus als landwirtschaftliche Flächen.
Quelle: https://www.beweisstueck-unterhose.ch/
Neugierig geworden? Dann schnappt euch ein paar Freund*innen oder eure Klasse, sucht euch ein spannendes Projekt aus, das euch interessiert, und werdet zu Citizen Scientists! Entdeckt, sammelt Daten und helft mit, unsere Welt ein Stück besser zu verstehen!
Über den Kurs
In diesem Kurs lernt ihr Citizen Science (Bürgerwissenschaften) kennen – ein partizipativer Forschungsansatz, bei dem Menschen aus der Bevölkerung gemeinsam mit Wissenschaftler*innen an Projekten arbeiten, um neues Wissen zu schaffen. An Citizen Science-Projekten können sich Einzelpersonen, Familien, Schulklassen, Freundeskreise, Vereine und alle Interessierten beteiligen.
Aber wie wird man eigentlich Citizen Scientist? Wo finde ich spannende Projekte und wie funktioniert die Teilnahme? Diese Fragen werden im ersten Teil des Kurses behandelt.
Im zweiten Teil geht es speziell um Citizen Science im Bereich Klima und Klimaschutz. Ihr erfahrt, was Umweltdaten sind, wie man sie sammelt und wie Citizen Science dabei helfen kann, unsere Natur zu schützen.
Lernziele
- Citizen Science kennenlernen.
- Verstehen, wie Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten können.
- Erfahren, wie man Citizen Science-Projekte findet und daran teilnimmt.
- Verstehen, wie Citizen Science zum Schutz der Umwelt beitragen kann.
- Den Begriff „Umweltdaten“ kennenlernen und dessen Bedeutung verstehen.
Zukunftskompetenzen
Durch unsere Lernformate vor Ort oder auf unserer digitalen Lernplattform vermitteln wir Zukunftskompetenzen. Besonders wichtig ist uns dabei: Nur wer auch wirklich lernt mit digitalen Werkzeugen, egal ob Soft- oder Hardware, umzugehen, kann eine digitale Zukunft auch aktiv mitgestalten anstatt diese nur zu konsumieren.
- Kritisches Denken
- Kollaboration
- Kritisches Denken
- Innovationskompetenz
- Umweltbewusstsein
Ausstattung und Materialien: Das braucht ihr für den Kurs
Es werden keine speziellen Materialien benötigt.
